Während sich Flexodruckverarbeiter auf das Jahr 2026 vorbereiten, verändert sich die Landschaft des industriellen Drucks dramatisch. Verschärfte Umweltvorschriften führen weltweit zu strengen VOC-Grenzwerten. Auch die stark schwankenden Energiepreise zwingen Betriebe dazu, ihre langfristigen Verbrauchsstrategien zu überdenken.
Für Verpackungsverarbeiter und Druckdienstleister ist die Evaluierung einer neuen Druckmaschine eine Entscheidung mit hohem Risiko. Die Rentabilität dieser Investition hängt stark von der Vielseitigkeit des Substrats ab. Sie benötigen eine Produktionslösung, die sich an die sich schnell ändernden Marktanforderungen anpassen kann.
Der Hochgeschwindigkeits-Flexodruck ist in hohem Maße auf eine präzise Farbübertragung angewiesen, um lebendige, hochwertige Verpackungen zu liefern. Beim Bedrucken moderner Folien mit geringer Oberflächenenergie wie PE, PP, BOPP und PET kommt es jedoch naturgemäß zu schwerwiegenden Haftungsausfällen.
Durch Ghosting werden einwandfreie Druckauflagen über Nacht zu teurem Ausschuss. Bediener erkennen diese schwachen, sich wiederholenden Bilder häufig in großen, einfarbigen Bereichen mit negativem Text oder transparenten Fenstern. Dieser frustrierende Mangel ist die Hauptursache für Substratverschwendung.
Inhaber von Unternehmensmarken akzeptieren auf dem anspruchsvollen Markt von heute keine visuelle oder subjektive Farbanpassung mehr. Die Einhaltung internationaler Druckstandards ist heute eine harte Eintrittsbarriere. Ohne ein bewährtes, datengestütztes Farbmanagement können Sie keine großvolumigen Verpackungs- und Etikettenverträge abschließen.